Quellcode & Layout

Ein paar Worte zum Quellcode

Eigentlich ist es unnötig, im Zusammenhang mit SEO nochmals auf die Grundregeln des Verfassens guten Quellcodes einzugehen. Wichtig ist es, sich an einige grundlegende Punkte zu halten:

  • Die Website sollte auf jeden Fall standardkonform verfasst sein!
  • Unnötiger Code sollte vermieden werden - dazu zählen übrigens auch überflüssige Leerzeichen.
  • Javascript-Elemente, CSS-Formatierungen usw. sollten, wenn möglich, in externe Dateien ausgelagert werden.

Maßnahmen wie diese haben zum einen den Zweck, die Lesbarkeit ihrer Seite zu verbessern (auch wenn moderne Browser erstaunlich fehlertolerant sind), zum anderen verkürzen sie die Ladezeit und somit die Wartezeit für die Nutzer ihrer Website.

Aber es gibt auch einen Grund, warum eine sauber implementierte Webseite hinsichtlich der Optimierung für Suchmaschinen von Bedeutung ist. Denn abgesehen von der besseren Lesbarkeit für die Crawler der Suchmaschinen erhalten gut implementierte Seiten auch eine bessere Bewertung. Der Grund dafür ist, daß die Bewertungsalgorithmen der meisten Suchmaschinen die Häufigkeit relevanter Begriffe im Verhältnis zur Seitenlänge berücksichtigen. Wird der Quellcode einer Webseite durch überflüssigen Code vergrößert, wirkt sich das negativ auf das Ranking aus.

Das Layout oder: Wie man effektiv seine Website versteckt

Wenn man viel Energie darauf verwendet, die Inhalte seiner Website zu optimieren, ist es besonders ärgerlich, wenn der Erfolg dieser Bemühungen durch irgendetwas wieder zunichte gemacht wird. Deshalb lesen Sie sich folgenden Abschnitt aufmerksam durch, denn das Layout einer Webpräsenz bietet wie kaum etwas anderes die Möglichkeit, mit wenig Aufwand richtig viel Schaden anzurichten.

Dies gilt ganz besonders für den Einsatz von Frames, die immer noch nicht völlig ausgestorben sind. Noch vor einigen Jahren wurden sie häufig eingesetzt, um die Navigation zu vereinfachen. So gab es beispielsweise eine Hauptseite, die im Grunde nur ein Logo und das Menü enthielt, sowie einen größeren Bereich, in den die Inhalte geladen wurden. Eine kluge Lösung, um nicht jede Seite vollständig mitsamt Navigationsleiste und anderen auf jeder Unterseite verwendeten Inhalten erstellen zu müssen, so dachte man. Inzwischen gibt es jedoch nicht nur bessere, elegantere und auch optisch schönere Techniken, seine Website zu strukturieren - es wurden mit den Jahren auch die Nachteile von Frames in der Praxis ersichtlich.

Zum einen gibt es Probleme mit der Adressierung von Unterseiten. Unabhängig davon, welche Seite gerade aufgerufen wurde, steht in der Adresszeile des Browsers immer die URL des Framesets, die sich jedoch bei einem Wechsel auf eine andere Unterseite nicht ändert. Das macht es schwierig, auf einzelne Unterseiten zu verlinken, und wenn die entsprechende URL dennoch bekannt ist und man von außen auf diese Seite gelangt, fehlt in der Regel das Frameset. Diese Probleme zu umgehen, ist zwar möglich, aber umständlich und wenig elegant.

Hinsichtlich der Optimierung für Suchmaschinen wirken sich Frames zudem verheerend aus. Zwar können die Inhalte der Unterseiten durchaus erkannt werden, die Auffindbarkeit der Startseite der Webpräsenz leidet allerdings stark. Denn das Frameset und die Unterseiten, die die eigentlichen Inhalte darstellen, sind verschiedene Dokumente - die Hauptseite mitsamt dem Frameset hat allerdings meist keine relevanten Inhalte, was sich sehr negativ auf das Ranking auswirkt!

Ohnehin ist es schlecht, die Startseite nicht mit relevantem Inhalt zu füllen. Oftmals befindet sich dort nur ein Logo, ein kurzer Begrüßungstext oder gar ein Flash-Intro. Also nichts, was Suchmaschinen als relevant einstufen! Im Internet sind inhaltslose Start- oder Begrüßungsseiten zudem in den meisten Fällen überflüssig.

Generell gilt: Textinhalte sollten nicht in einer Grafik, in Flash-Animationen o.ä. "versteckt" werden - sie sind dort für Suchmaschinen nicht lesbar! Wenn es sich gar nicht vermeiden läßt, sollte man zumindest aussagekräftige Dateinamen oder Alternativtexte verwenden. Aber Informationen, die sich in Textform übermitteln lassen, wollte man am Besten auch in Textform darstellen.